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Zur Methode

Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch.

 

Paracelsus

Was ist Psychotherapie?

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Unter Psychotherapie verstehen viele Menschen die verbreitete Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Anhand von wissenschaftlich anerkannten Methoden sollen Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen unterstützt werden, eigene Lösungen für Probleme zu finden, persönliche Leidenszustände zu verringern oder Beziehungsdynamiken zu verändern. In diesem Prozess werden sie von einem*einer nach genauen Richtlinien ausgebildeten Psychotherapeut*in begleitet bzw. angeleitet. Dabei zeigen wissenschaftliche Studien, dass eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung einen der entscheidendsten Wirkfaktoren für eine erfolgreiche Therapie darstellt.

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Was ist systemische Psychotherapie?

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Die systemische Psychotherapie sieht uns Menschen eingebettet in unserem sozialen Umfeld: ob in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule oder im Arbeitsbereich, Probleme sowie deren Lösungen werden im Zusammenhang mit unserem Erleben und Verhalten in diesen Beziehungen betrachtet und ausgearbeitet. Innerpsychische Probleme werden als Konflikte verschiedener innerer Stimmen und Bestrebungen angesehen, welche durch Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse geprägt wurden. Durch Perspektivenübernahmen und Veränderung unserer Blickwinkel kann positive Entwicklung passieren, Einstellungen können verändert, neue Verhaltensweisen angeeignet und innere Konflikte aufgelöst werden. Dabei ist die Systemische Therapie ein lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz. Sie betrachtet den Menschen als Experten seiner selbst, der bereits Lösungen in sich trägt. Ziel ist es, eigene Stärken und Fähigkeiten zu entdecken bzw. zu festigen, neue Perspektiven kennenzulernen und festgefahrene Muster in Bewegung zu bringen.

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